Portrait
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Portrait

Porträt einer ungewöhnlichen Künstlerin

Am 24. März 1940 wird Diane Françoise Maria da Gloria d’Orléans in Petropolis (Brasilien) geboren. Die Eltern – Prinz Henri d’Orléans, Graf von Paris (1908 bis 1999), und Prinzessin Isabelle d’Orléans-Braganza (1911 bis 2003) – halten sich im Exil auf, da sie zu dieser Zeit in Frankreich als potenzielle Thronfolger nicht erwünscht sind. 1953 kehrt die Familie nach Frankreich zurück und nimmt ihren Wohnsitz in Louveciennes unweit von Versailles.


Eine vielseitige Begabung

Mit 14 Jahren beginnt sie zu malen. Besonders intensiv beschäftigt sie die Seidenmalerei. Mit 16 Jahren perfektioniert sie ihre Technik an der Académie Julian in Paris. Daneben sammelt sie Erfahrungen mit anderen künstlerischen Techniken wie Siebdruck, Ölmalerei, Stuckarbeiten, Glas- und Holzmalerei.

Seit dieser Zeit signiert sie ihre Arbeiten mit DxDiane. Das D vor Diane bedeutet „Dimanche de Pâques“ (Ostersonntag), der Tag ihrer Geburt.


Württemberg – neues Lebens- und Arbeitszentrum

Nach der Heirat mit Carl Herzog von Württemberg 1960 lebt Diane Herzogin von Württemberg, Prinzessin von Frankreich, zunächst im Schloss Friedrichshafen am Bodensee. In den Folgejahren werden die Kinder Friedrich, Mathilde, Eberhard, Philipp und Michael geboren.

Carl Herzog von Württemberg erkennt den starken Antrieb seiner Frau zum künstlerischen Schaffen und unterstützt sie darin.


Neubeginn und erste internationale Erfolge

Wegen einer schweren Erkrankung durch die Arbeit mit bleihaltigem Farbmaterial muss die Künstlerin drei Jahre pausieren. Erst 1971 kann sie ihre künstlerische Produktion wieder aufnehmen. 1972 folgt die erste Ausstellung in der Pariser Sculpture’s Galery. 

1975 zieht die Familie in das Schloss Altshausen um, 1977 wird als sechstes Kind die Tochter Fleur geboren.


Hinwendung zu plastischen Arbeiten

Ab 1980 entstehen erste plastische Werke. Die Vorliebe der Künstlerin richtet sich auf Metallarbeiten, zunächst vor allem auf den Bronzeguss. Bei den Brüdern Kienzle in Altshausen lernt sie zudem das Schweißen, um auch Plastiken aus verschiedenen Metallstücken zusammensetzen zu können. Ihre schöpferische Kraft zeigt sich insbesondere in den monumentalen Werken mit Engelsdarstellungen aus geschweißtem Lochblech, die 2001 entstehen.


Kunst und Handwerk

DxDiane hat sich im Laufe ihrer Entwicklung in den unterschiedlichsten künstlerischen Techniken auch erstaunliche handwerkliche Fähigkeiten angeeignet: so in der Glasmalerei, in der Herstellung von Gürtelschließen, in der Schaffung keramischer Werke, in der Porzellanmalerei, im Patchwork oder bei der Kreation von Stoffpuppen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in ihren Kreationen der Haute Couture, mit denen sie als Modedesignerin ein unverwechselbares Profil gewonnen hat.


Leidenschaft und Ausdruckskraft

Das Schaffen DxDianes ist stets von dem Versuch geprägt, der menschlichen Existenz auf den Grund zu gehen und ihr ein Ebenbild zu geben. Nicht zufällig bilden deshalb Themen wie „Liebende“ und „Zuneigung“ ein immer wieder neu variiertes Leitmotiv in ihrem künstlerischen Werk. Von großer Intensität zeugen viele ihrer plastischen Arbeiten, in denen sie sich mit dem Phänomen der Metamorphose – der Verwandlung zum Beispiel von Menschen in Tiere, Pflanzen oder Steine – beschäftigt. Gerade in diesen Arbeiten kommen ihre große Leidenschaft, ihre Ausdruckskraft und ihre Fähigkeit, völlig überraschende Ideen sinnfällig umzusetzen, zur Geltung. Ihre Motive entwachsen nicht selten dem Unterbewussten und werden deshalb manchmal in die Nähe des Surrealismus gerückt. Humor und gleichzeitig großer Ernst der Auffassung sind charakteristisch für die nach Vollendung strebende Formgebung.


Persönliches Engagement

1979 hat sie die „Diane Herzogin von Württemberg, Prinzessin von Frankreich-Stiftung“ gegründet. Im Jahre 2010 rief sie die „Fundación Princesa Diana Duquesa de Wurtemberg“ in Paraguay ins Leben. Die Reinerlöse der Verkäufe ihrer Werke fließen in Hilfsprojekte für benachteiligte Kinder im In- und Ausland sowie in die regionale Kultur- und Heimatpflege.


Ehrungen im In- und Ausland

Für ihr künstlerisches und karitatives Engagement hat Diane Herzogin von Württemberg zahlreiche nationale und internationale Preise bekommen.

1999

Verleihung des „Prix Européen de la Culture“ in Paris für das künstlerische Engagement und das Mäzenatentum der Herzogin.

2000

Verleihung des „Pro Merito Melitensi“ (Großkreuz für herausragende Dienste) speziell für ihr persönliches Engagement für Hilfsprojekte in Afrika, eine der höchsten Auszeichnungen, die der Malteserorden vergibt.

2003

Verleihung des Frauenpreises „DODO“ in Anerkennung des künstlerischen Schaffens und des aktiven sozialen Engagements von Diane Herzogin von Württemberg.

2005

Verleihung des „Montblanc de la Culture Arts Patronage Award“ in München. Mit diesem weltweit einzigen Preis für zeitgenössisches privates Mäzenatentum würdigte die internationale Jury das persönliche und finanzielle Engagement der Herzogin im Rahmen ihrer Stiftungen.

2006

Die Herzogin wurde durch den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Oettinger zur Kuratoriumsvorsitzenden der Stiftung Kinderland berufen. Die Kinderlandstiftung ist eine Unterstiftung der Landesstiftung Baden-Württemberg, die sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Württemberg einsetzt. Sie ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen und den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen.

2010

Ernennung zum Ritter der französischen Ehrenlegion (Chevalier de la Légion d’Honneur).
Verleihung der Ehrendoktorwürde der Staatlichen Universität von Sankt Petersburg.

2011

Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg. Verliehen durch Ministerpräsident Stefan Mappus im Schloss Mannheim

 

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